ZEIT-Zensur

ZEIT Online - Dummdeutsch

ZEIT-Zensur

Was ZEIT ONLINE von Meinungsfreiheit hält

Wenn ein Kommentar nicht in das politische Weltbild eines ZEIT-Online-Zensors passt, dann wird er kurzerhand gelöscht oder er kommt gar nicht erst durch die Vorzensur.

ZEIT Online - Dummdeutsch und Zensur
ZEIT Online – Dummdeutsch

Zu dem Artikel mit dieser besonderen stilistischen Teaser-Note habe ich folgenden Kommentar auf ZEIT Online eingestellt:

Dummdeutsch vom Feinsten.
„Mäntel lassen ihre Träger größer und mächtiger erscheinen, das wussten schon die römischen Legionäre. Später trugen sie Skinheads.“
*
Gab es damals schon Skinheads?
Und wie hat man die getragen?
*

 
Die Reaktion der ZEIT-Online-Zensur:

Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich und differenziert. Danke, die Redaktion/rc

 
Ob diese Menschen sich nicht selbst böld vorkommen?
Beleidigte kleine Kinder.
Jämmerlicher geht es kaum.

 
===================
 

Auch die folgende Antwort auf einen Kommentar von Rechtsnichttolerieren kam nicht durch die ZEIT-Online-Zensur

Rechtsnichttolerieren schrieb: „Es ist erkennbar, dass sie nicht sehen wollen, dass die meisten Vergewaltigern in unserem Cis-heterosexuellen-Patriachat immer noch weiße Männer sind.“
***

Antwort:

Was ein Cis-heterosexuelles Patriarchat sein soll, weiß ich nicht; und ich lege auch keinen Wert darauf, diese Wissenslücke zu schließen.

Was ich jedoch weiß:
• In schwarzafrikanischen Ländern sind die meisten Vergewaltiger schwarze Männer.
• In arabischen Ländern sind die meisten Vergewaltiger arabische Männer.
• In Lateinamerika sind die meisten Vergewaltiger lateinamerikanische Männer.
• In südasiatischen Ländern sind die meisten Vergewaltiger südasiatische Männer.
• In China sind die meisten Vergewaltiger chinesische Männer.
• In Deutschland sind die meisten Vergewaltiger deutsche Männer.

• In Deutschland sind Massenvergewaltiger fast ausschließlich nichtdeutsche Männer aus präformalen Gesellschaften.

***

Stichwörter:
ZEIT, Zensur, Meinungsfreiheit, Medien, Journalismus, Meinungsjournalismus, ZEIT ONLINE, @zeitonline, Vergewaltigung, Vergewaltiger, Migranten, Massenvergewaltigung

Werbeanzeigen

10 Kommentare zu „ZEIT-Zensur

  1. Das Kommentar-Löschverhalten von ZON missfällt mir zwar bisweilen auch, von „Zensur“ möchte ich deshalb jedoch nicht sprechen.

    Ganz nebenbei lohnt es sich, auch mal anzuschauen, wie z.B. in diversen Blogs mit Leserkommentaren umgegangen wird.

    Wenn man unaufgefordert einen Text- oder sonstigen Beitrag an einen Verlag (oder z.B. an eine Website) schickt, dann ist es eine verlegerische bzw. eine redaktionelle Entscheidung, diesen Beitrag zu veröffentlichen — oder nicht zu veröffentlichen.

    Wenn ich z.B. ein Buchmanuskript an einen Verlag schicke, dann kann ich mir zwar Hoffnungen machen, dass der Verlag das Buch auch herausbringt, ich habe darauf aber keinen Rechtsanspruch und auch keinen sonstigen Anspruch. Es ist allein die Entscheidung des Verlags, meinen Text als Buch zu veröffentlichen oder nicht. Tut der Verlag dies nicht, macht es evtl. ein anderer, oder ich habe die Möglichkeit, das Buch im Eigenverlag herauszubringen.

    Genauso verhält es sich auch mit Leserkommentaren, die man auf irgendwelchen Websites oder in Blogs postet oder z.B. per E-Mail an die Leserbriefredaktion einer Zeitung / Zeitschrift schickt. Diese zu veröffentlichen — oder nicht zu veröffentlichen — ist eine redaktionelle Entscheidung.
    Einzige Ausnahme ist die Veröffentlichung von Gegendarstellungen (siehe Presserecht).

    Zensur ist m.E., wenn „der Staat“, vertreten durch seine Institutionen, die Veröffentlichung ihm unliebsamer Meinungsäußerungen oder sonstiger Texte, Bilder etc. behindert oder gar unterbindet (wobei es dafür allerdings sogar in einem demokratischen Rechtsstaat in einzelnen Fällen gute Gründe geben kann — z.B. „Volksverhetzung“ u. dgl., siehe beispielhaft die §§ 130 StGB, 166 StGB).
    Die Wochenzeitung DIE ZEIT sowie deren Website zeit.de (ZON) sind jedoch keine staatlichen Institutionen.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

    1. Herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar.

      Zensur ist keineswegs nur auf den Staat beschränkt. Zensur heißt: Unliebsame Meinungen unterdrücken.

      Die ZEIT beweihräuchert sich gerne als LIBERAL. Das Zensurverhalten ist das krasse Gegenteil von liberal.

      Schauen Sie sich mal die Kommentare im ZEIT-Online-Forum an. Dort finden Sie den dümmsten Blödsinn und die übelsten persönlichen Diffamierungen – solange der Kommentar ins links-grüne Weltbild der ZEIT passt.

      Sachlich begründete Kommentare mit wissenschaftlichen Quellenangaben werden hingegen unterdrückt, nur weil sie nicht in das enge Weltbild der ZEIT passen.

      Das ist einfach nur lächerlich und beschämend.

      1. Deshalb hatte ich geschrieben „Zensur ist m.E., wenn …“.
        Die Wikipedia gibt im Beitrag „Zensur (Informationskontrolle)“ eine für mich gute Beschreibung.

        So manchem „Zeit“-Redakteur möchte ich allerdings gern jeden Tag das Büchlein «Brief an die Heuchler – und wie sie den Rassisten in die Hände spielen» von Stéphane Charbonnier – CHARB empfehlen.
        Aber auch «Gefährliche Toleranz» von Samuel Schirmbeck.
        Darin wird’s auf den letzten Seiten richtig interessant und psychologisch-sachlich.

        Schirmbeck, sofern ich ihn richtig verstanden habe, kritisiert, wie auch CHARB, den Umstand, dass so manche, die sich für politisch links und / oder liberal halten, für ein rechtsreaktionäres despotisches System partei ergreifen oder gar ihre Sympathien dafür bekunden, wenn nur das Etikett einer bestimmten Religion draufklebt.

        Es heißt zwar bisweilen, Religionen gäben den Menschen Orientierung. Doch das tut unsere Verfassung, das Grundgesetz, auch – allerdings ohne Menschen zu bevormunden, sie einzuschüchtern oder sonstwie zu drangsalieren. Obendrein gewährleistet das Grundgesetz Rechte und Freiheiten, die so manche Religionen nichtmal gewähren.

        Eckhardt Kiwitt, Freising

      2. Das stimmt nicht, dass bei ZON die Löschung von Kommentaren nach links-grün und nicht links-grün unterschieden werden. Ich schreibe nach Ihrem Weltbild vermutlich eher „links-grün“ und werde auch gelöscht, und kann das Löschverhalten vielfach nicht nachvollziehen.

  2. Ein kleiner Nachtrag noch:
    Bei ZON habe ich einige Jahre lang unter Klarnamen Kommentare gepostet (ohne gegen andere Menschen zu hetzen), seit geraumer Zeit bin ich dort nun gesperrt. Unter Pseudonym werde ich mich dort nicht registrieren.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  3. Übrigens, in den Kommentarspalten manch anderer Online-Portale schaut es ähnlich aus wie bei ZEIT-online (ZON).
    Allerdings mit einem Unterschied:
    Bei ZON kann jeder sehen, wenn ein Kommentar gelöscht wurde. Es steht dann statt des Kommentars ein Platzhalter dort.
    Bei anderen Portalen werden so manche Leserkommentare gar nicht erst veröffentlicht, andere Leser finden dann keinen Hinweis auf einen nicht veröffentlichten bzw. im Vorhinein gelöschten Kommentar.

    Jede Zeitung und jedes Online-Portal macht halt auch mit der Kommentarfunktion ein wenig Politik — Gesellschaftspolitik:
    Es werden Stimmungsbilder (nicht Stimmungen) erzeugt, transportiert und widergespiegelt.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  4. @ VP, 26. Mai 2019 um 17:03

    Zitat: «Ich schreibe nach Ihrem Weltbild vermutlich eher „links-grün“ und werde auch gelöscht, und kann das Löschverhalten vielfach nicht nachvollziehen.»

    Nun, ich weiß nicht, wie Sie mein Weltbild einschätzen. Diffamierende Begriffe wie das von Ihnen hier zitierte „links-grün“ verwende ich nicht, habe ich m.W. nie verwendet.

    Ich bin ein Gegner von Diktatur und rechtsreaktionär-patriarchalischem Despotismus sowie ein Gegner der Todesstrafe und anderer Menschenrechtsverletzungen, wende mich aber auch gegen Nationalismus und anderen Chauvinismus oder verklärende Begriffe wie „Stolz“. Deshalb wurde ich in der Vergangenheit schonmal als Rassist bezeichnet und mehrfach in die ganz rechte Ecke gestellt — das finde ich interessant, und man könnte nun überlegen, was das im Umkehrschluss bedeutet.
    Diesen Diffamierungen habe ich lediglich den Text „Grundannahme“ auf meiner Website entgegengestellt.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  5. @ VP, 26. Mai 2019 um 17:03 — 2

    Kleine Ergänzung:

    Attribute wie „links-grün“ halte ich für inhaltsleere Narrative, die in bestimmten Kreisen ein ums andere Mal und immer und immer wieder aufgesagt werden, ohne dass damit ein Erkenntnisgewinn verbunden wäre.

    Inhaltsleere Narrative kann man auch anderswo beobachten — ich halte sie für sinnlos.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s