ZEIT-Zensur

ZEIT-Zensur

Was ZEIT ONLINE von Meinungsfreiheit hält

Wenn ein Kommentar nicht in das politische Weltbild eines ZEIT-Online-Zensors passt, dann wird er kurzerhand gelöscht oder er kommt gar nicht erst durch die Vorzensur.

Bei „brisanten“ Themen schaltet die ZEIT-Online-Zensur eine Vorprüfung ein. Ein paar Beispiele, die der Vorzensur zum Opfer gefallen sind. Was an diesen Kommentaren zensurwürdig sein soll, erschließt sich mir bei allerbesten Willen nicht. Das kognitive Niveau der ZEIT-Zensoren muss wohl extrem beschränkt sein.

Ein Leser schreibt: Dort [gemeint ist: in einer Buchbesprechung zu Oesterdiekhoff auf Amazon] finde ich einen Ausspruch einer positiven Kritik der mich erschaudern lässt:
„…. Die psychologische und kognitive Weiterentwicklung der Menschen im Laufe der Modernisierung der Kultur ist die Grundlage dieser evolutionären Entwicklungsschübe in Ökonomie, Gesellschaft und Kultur.
_______

Antwort:

Was lässt Sie daran erschaudern?

Das kognitive Niveau der Menschen ist zentrale Grundlage aller Gesellschaften.

In einer Gesellschaft von Analphabeten ist Wissenschaft unmöglich und alle Technologien und die gesamte Sozialstruktur bleiben auf einem primitiven Niveau.

Glauben Sie, Analphabeten könnten Auto, Flugzeuge, Computer und Weltraumstationen entwickeln?

Wer das kognitive Niveau ausblendet, ist ein Blinder, der nicht die geringste Chance hat, die Welt zu verstehen.

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Ein Leser schrieb: Die letzten 400 Jahre nannte man nicht umsonst „Renaissance“, also das Aufleben der Antike die ihrerseits den (grundlegenden) wissenschaftlichen Standard (Aristoteles; Phytagoras etc.) definiert hat und die mit Perikles den „Vater“ der Demokratie beherbergt.
______

Antwort:

Sehen Sie, das ist einer der Gründe, warum Sie Oesterdiekhoff unbedingt lesen sollten.

Ich sagte ja bereits: Nach dieser Lektüre werden Sie die Welt mit völlig anderen Augen sehen.

Die letzten 400 Jahre waren alles andere als eine Renaissance der Antike.

Die letzten 400 Jahre waren die Geschichte der Kognitiven Revolution.
Mit der Kognitiven Revolution ist entstand eine anthropologische Entwicklungsstufe, die es nie zuvor in der Menschheitsgeschichte gab.

Erst mit der Kognitiven Revolution kam die Stufe des formal-operativen Denkens in die Welt. Zuvor hatten nur extrem wenige Einzelpersonen Ansätze formal-operativen Denkens gezeigt.

Alle Gesellschaften dieser Welt standen vor dem 17. Jahrhundert auf der präoperativen Entwicklungsstufe. Viele Gesellschaften stehen noch heute dort.

Ich wünsche viel Spaß und viele aufregende neue Erkenntnisse bei der Oesterdiekhoff-Lektüre.

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Stichwörter:
ZEIT, Zensur, Meinungsfreiheit, Medien, Journalismus, Meinungsjournalismus, ZEIT ONLINE, @zeitonline, Kognitive Revolution, Oesterdiekhoff,

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